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Schlaf (Nidra) – Schlafrichtung, Schlafraum, Schlafdauer – was passt zu dir?

12.05.2020 | Ayurveda, Gesundheit, Glück, Leichtigkeit, Schlaf, Vitalität, Wohlbefinden

Ayurveda Nidra (Schlaf) - Schlafrichtung, Schlafraum und SchlafdauerWas passiert während des Schlafes?
Im menschlichen Körper sind drei verschiedene, feinstoffliche Energien im Spiel: die magnetische, die elektrische und die pranische Energie. Diese harmonisieren sich vor dem Aufstehen. Das magnetische Feld umhüllt den Menschen wie das erdmagnetische Feld unsere Erde. Während des Nachtschlafs beeinflusst uns ein anderes magnetisches Kraftfeld als untertags. Es reagiert besonders empfindlich auf Unterbrechungen, Wachsein und andere Störquellen (Elektrosmog). Deshalb sollte man morgens nicht zu schnell aufstehen. Das magnetische Feld des Menschen beeinflusst seine Emotionen und die Fähigkeit zu kommunizieren. Es baut in der Nacht unseren Körper auf, verleiht uns eine magnetische Anziehung und lässt uns erfolgreich sein. Nur ein ausgeglichenes Nervensystem und ein starkes Magnetfeld wird zu nachhaltigem Glück führen. Deshalb legt man im Yoga so viel Wert beim Meditieren auf den Atem. Die Prana-Energie nährt den Menschen nur durch drei Quellen: durch die Atemluft bzw. Pranayama, durch eine natur- belassene, vitalstoffreiche Nahrung und durch die Kunst der Massage bzw. des Handauflegens. Die Prana-Energie ist lebensnotwendig für die Blutzirkulation, den Herzschlag, die Kontrolle der Körpertemperatur, die Blutreinigung/Sauer- stoffanreicherung durch die Lungen und die Zellversorgung mit Sauerstoff. Die elektrische Energie hat die Aufgabe der Nachrichten- und Impulsübermittlung durch das zentrale Nervensystem (ZNS), den arteriellen und venösen Bluttransport durch den Körper, die Aktivität des autonomen und vegetativen Nervensystems, der Gedanken und Sinnesorgane.

MERKE: Ausreichend Schlaf zur richtigen Zeit ist folglich essenziell für alle drei Energieformen!

Die Bedeutung der Schlafrichtungen

Die Tabelle fasst hierzu alle wichtigen Aspekte auf einen Blick zusammen:

SchlafrichtungPlanetSchlafraumlage im HausWirkung auf Schlaf/ stärkt bzw. fördert…Elementanteil
OstenSonneGesundheitliche ProblemeIntelligenz/ geistige Gaben/ spirituelle EntwicklungFeuer/Äther
SüdostenVenusStreit/ Schlafstörg./ PartnerkonfliktGesundheit/ Weisheit/ Energetisierung/ AusstrahlungFeuer/(Agni)
SüdenMarsgenerell empfehlenswertGesundheit/ Finanzkraft/ ZufriedenheitFeuer/Erde
SüdwestenRahusehr gut für Familienoberhäuptermittelmäßiger bis ausreichender Schlaf/ SorgenErde
WestenSaturnsehr gut für Kinder/ Jugendlichemittelmäßiger, unruhiger Schlaf/ Träume/ ReichtumErde/ Wasser/ Luft
NordwestenMondgut für Gäste/Unruhe & Konflikteunregelmäßiger, gestörter Schlaf/ keine ErholungLuft
NordenMerkurinnere Unruhe/ Nervosität/ finanzielle VerlusteAlbträume/ Schlafstörungen/ Krankheitsanfälligkeit/ Immunschwäche/ KreislaufstörungLuft/ Wasser
NordostenJupiter/ Ketuzu meiden/ emotionale und gesundheitliche Problemenegativ/ absolut zu meiden/ emotionale und gesundheitliche ProblemeWasser/ Äther

  • Die Ost-West-Achse: Mit dem Kopf Richtung Osten zu liegen ist die beste Schlafrichtung, da sie der Rotationsrichtung der Erdkugel entspricht. Egal wo Sie auf der Welt schlafen, finden Sie heraus wo die Sonne aufgeht. In diese Richtung sollte möglichst Ihr Kopf zeigen. Sie werden staunen, wie gut Sie nach so einer Nacht erholt sind!
  • Die Nord-Süd-Achse: Mit dem Kopf Richtung Süden zu liegen ist die 2. Wahl. Wenn Sie das Bett nicht in Ost-West-Richtung positionieren können, dann schlafen Sie mit dem Kopf gen Süden. Diese Richtung ist ebenfalls gesund- heitsfördernd, da man absolut im Einklang mit dem magnetischen Feld der Erde schläft.
  • Bezüglich der Schlafrichtungen ist zu bemerken, dass nicht alle Häuser eingenordet sind. Insofern können sich Schlafrichtungen ergeben, wo das Bett in Nord- Ost/Süd-West-Richtung steht. Versuchen Sie stets das Optimum anzustreben. Es geht schließlich um Ihre Gesundheit und wir verbringen immerhin etwa ein Drittel unseres Lebens im Bett!
  • Bezüglich der Planeten zeigt sich deutlich, warum sich bestimmte Planeten energienungünstig oder auch förderlich auf die Schlafqualität auswirken können. Das kann in der Summe äußerst dramatische Konsequenzen für unsere Gesundheit haben.
  • Bezüglich der Schlafraumlage ist die Lage des Schlafraums in Bezug zum gesamten Grundriss des Hauses gemeint. Das ist natürlich bei einer bestehenden Wohnung nicht zu ändern; vielleicht aber können Sie einen günstigeren Raum zum Schlafraum umfunktionieren, der vorher beispielsweise ein Arbeits- oder Gästezimmer war.
  • Bezüglich des Elementanteils lässt sich erkennen, warum der Osten als Schlafrichtung die beste Wahl ist: Das Feuer der aufgehenden Sonne ist noch schwach, erhöht damit nur geringfügig Pitta; der Ätheranteil erhöht Vata nicht stark, hat aber eine subtile Wirkung auf die Schlafqualität in der Weise, dass man weniger Stunden Schlaf braucht, um ausgeruht und energetisch aufgeladen zu sein. Der Süden als Schlafrichtung erhöht Pitta etwas, das Erdelement ist noch schwach ausgeprägt und beeinträchtigt Kapha nicht sonderlich. Ansonsten kommt langfristig nur noch der Südosten in Frage; alle anderen Schlafrichtungen haben gesundheitliche Schwächen für alle Konstitutionstypen zur Folge. Abschließend sei noch bemerkt, dass die Beschreibung der Wirkung der Qualitäten einzelner Himmelsrichtungen auf seine Bewohner sehr allgemeiner Natur ist. Es ist folglich ratsam, diese Kriterien mit einem vedischen Astrologen im individuellen Fall abzustimmen.

Die Wirkung der Schlafrichtungen

Mit dem Kopf …

  • Richtung Norden zu schlafen, also zum Magnetpol hin, bedeutet, dass wir unserem Körper und unserer Aura Magnetenergie entziehen. Wir fühlen uns dann müder und energieloser als am Abend. In Indien werden nur Tote in Richtung des Magnetpols beerdigt, um den Verwesungsprozess zu beschleunigen und zur Verhütung von Fremdbeseelung. Durch die Magnetpol-Anziehung fließt die Prana-Energie aus dem Körper heraus und stört damit das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Bewusstsein.
  • Richtung Westen zu schlafen ist stets mit einem unruhigen, oberflächlichen, traum- und aktionsreichen Schlaf verbunden, der unser Gehirn nur unzureichend mit Prana-Energie auflädt und auch eher kraftraubend ist.
  • Richtung Osten zu schlafen bedeutet, dass wir in Richtung der Erdrotation liegen und damit unser Magnetfeld aufgeladen wird. Die Qualität des Ostens als Himmelsrichtung entspricht der Energie der aufgehenden Sonne. Die Sonne schickt uns täglich unglaubliche Mengen an Prana-Energie und wurde seit Menschen Gedenken als größter Lebensquell verehrt.
  • Richtung Süden zu schlafen ist für die Gesundheit am förderlichsten, da man im Einklang mit den magnetischen Kraftlinien der Erde schläft. Die Prana-Energie fließt geradewegs durch den Kopf in den Körper hinein.
  • Der Südosten bzw. Südwesten eignen sich alternativ auch als Schlafrichtungen, falls das Haus also nicht eingenordet, d.h. nach Süden oder Osten, ausgerichtet sein sollte.

Die Gestaltung des Schlafraums und Ausrichtung des Schlafbereichs

„Bei der Einrichtung des Schlafzimmers ist darauf zu achten, dass das Bett nicht direkt in der Mitte steht, da es sonst die Energien des Zentrums blockieren würde. Ist das Zimmer sehr klein, lässt sich dies nicht gänzlich vermeiden. Der beste Platz für das Bett ist der Südwesten des Schlafraumes. Doch selbst dort sollte das Bett nicht direkt an die Zimmerwände angrenzen, sondern zumindest einen Abstand von rund 20 Zentimetern von den Wänden haben. Dadurch vermeidet man den Bereich negativer Energien entlang der südlichen und westlichen Außenwände. (…) Das Bett steht am besten parallel zu den Wänden. Auch sollte man mit dem Kopf oder dem Herzen nicht auf den Diagonalen eines Raumes schlafen.“*)

*)Marcus Schmieke/Die Kraft lebendiger Räume, S. 51

Die typgemäße Schlafdauer und Abendrituale

Grundsätzlich ist die regenerativste Schlafenszeit zwischen 21-5 Uhr. Nur wenn Sie in dieser Zeit schlafen, werden Sie morgens, nach etwas Übung, von alleine wach, sehr ausgeruht sein und Ihr Tagespensum problemlos bewältigen, sofern Sie Ihre Psyche, Ihren Geist und Ihre Sinnesorgane typgemäß nicht über- noch unterbeanspruchen.

  • Vata-Typen: 7-8 Stunden Schlaf, möglichst spätestens um 22 Uhr Bettruhe. Vata-Naturelle sind Nachtschwärmer bzw. Nachtarbeiter, was ihr Nervensystem langfristig komplett auslaugt und ihnen die so nötige Erdung raubt. Hier sollten heilsame Rituale kultiviert werden, die den nervösen, fahrigen, zappeligen Unruhegeist besänftigen, einlullen und zur Bettruhe einladen. Entspannende Bett- lektüre und Musik hören, Meditation, Traumreisen (im Bett), Malen, Handarbeit können hier hilfreich sein.
  • Pitta-Typen: 6-7 Stunden Schlaf, spätestens um 23 Uhr Bettruhe, da die nächt- liche Pitta-Zeit um 22 Uhr beginnt. Je später Pitta-Naturen ins Bett gehen, desto mehr werden sie Opfer von „falschen“ Hungerattacken, die jedoch ihr Verdauungssystem schwächen bzw. auf lange Zeit ruinieren.
  • Kapha-Typen: Nicht mehr als langfristig 6 Stunden Schlaf! Spät ins Bett (23 – 0 Uhr) und früh auf („Early to bed and early to rise“). Wenn Sie gewohnt sind, früh ins Bett zu gehen, dann sollten Sie trainieren, zunächst die Schlafhürde der abendlichen Kapha-Zeit (18-22 Uhr) zu überwinden.

Am besten nach dem Abendessen erst einmal einen flotten Verdauungsspaziergang machen. Fernsehen oder Lesen wirkt wie eine Hypnose bzw. Schlaftablette auf Ihren Wachzustand. Musikhören, Gesellschaftsspiele, Vorlesen, Beschäftigung mit Haustieren, Musizieren oder ein paar ausklingende Atemübungen (siehe unter Yoga) wären im Angebot der gesundheitsfördernden, das Phlegma ausgleichenden Abendrituale.

Die Beschaffenheit des Schlaflagers

  • Vata: Weiche Matratzen aus natürlichen Materialien (Rosshaar, Futon, Latex) auf Lattenrost
  • Pitta: Weder zu weiche noch zu harte Matratzen, am besten ein festerer Futon auf Lattenrost
  • Kapha: auf einer harten Matratze auf dem Boden oder Podest Generell gut: Schaffell, orientalischer Wollteppich, Futon, Baumwolllaken, bei Bedarf eine dünne Schaumstoffmatratze dazwischenlegen

Ungeeignetes Schlafmaterial für permanente Schlafstätten

  • Wasserbetten
  • Weiche Matratzen: kein Tiefschlaf/Entspannung möglich, schwächt die Sexualorgane, die Wirbel(säule) und blockiert zahlreiche Meridiane
  • Hochbetten
  • Gitterbetten
  • Heizkissen
  • Schaumstoffe
  • Federkern-/Sprungfedermatratzen
  • Luftmatratzen
  • Hausboote (Schlafen auf dem Wasser)
  • Hängematten o.Ä.

 Langfristig ungeeignete Schlafplätze

Meiden Sie möglichst folgende Schlafplätze auf lange Sicht:

  • Auf Wasseradern/Erdverwerfungen
  • In einer Küche: Essensgerüche stören den Schlaf
  • Auf dem Wasser/Wasserbetten
  • In der Nähe von Steckdosen, angeschlossenen Elektrogeräten wie Radios/ Radiowecker/Fernseher etc.
  • Im Umkreis von Handy-Antennen-(<800m Distanz) und (Stark-)Strommasten • An belebten Straßen oder Bahntrassen • In der unmittelbaren Nähe von AKWs oder anderen Industriegebäuden

MERKE: Um sicher zu gehen, dass Sie auf keiner Erdverwerfung oder Wasserader liegen, sollten Sie Ihren Schlafplatz unbedingt radiästhetisch und bei Hypersensitivität auf Elektrosmog untersuchen lassen!

Die Wirkung der Schlafpositionen

  • In der Rückenlage: In der Rückenlage wird die Funktion des zentralen Prana- kanals (Shushumna) innerhalb der Wirbelsäule verstärkt, was sich nachteilig auf den Körper auswirkt. Einerseits werden dadurch die Stoffwechselprozesse verkürzt. Ein Rückenschläfer verliert zudem sein Körpergleichgewicht und entwickelt sich immer mehr zu einem „Rogi“, einem Patienten. Diese Schlafposition schwächt somit Wirbelsäule und Nervensystem und damit Vata. Shavasana be- deutet auf Sanskrit nicht grundlos „Totenposition“. Sie wird nur zur Entspannung nach einer Yoga-Übungsreihe oder nach körperlicher Anstrengung praktiziert. Auf lange Sicht führt sie zu Atemstörungen (Schlafapnoe), oberflächlichem Atmen und Schnarchen. Diese Lage ist jedoch für Vata-Typen durchaus akzeptabel, wenngleich nicht gesundheitsfördernd.
  • In der linken Seitenlage: In der linken Schlafposition wird die Funktion des solaren Nervenenergiesystems (Pingala) übermäßig angeregt. Dies hat zur Folge, dass der Körper sich überhitzt und folgende vegetative Funktionen verstärkt: vermehrtes Verlangen nach Nahrung, sexueller Aktivität, Traum- und Gedanken- aktivität. Ein Linksschläfer wird damit zu einem Bhogi – einem Genießer sinnlicher Freuden. Sie belastet den Herzmuskel, der zusammengepresst wird und mit Kraft dagegen schlagen muss. Meist liegen Menschen in dieser Position, die abends schwer, zu viel oder zu spät gegessen haben, da es die Leber entlastet. In dieser Lage wird automatisch die Atmung durch das rechte Nasenloch verstärkt, welches den Sympatikus (der heißen Sonnenenergie ‘surya’ zugeordnet) anregt und damit die Einschlafphase hinauszögert. Somit ist diese Schlafposition zum Einschlafen für Kapha-und Vata-Naturelle geeignet.
  • In der rechten Seitenlage: In dieser yogischen Schlafposition – der gesündesten – wird die solare Nervenenergie in ihrer Funktion behindert durch die Anregung des kühlenden, lunaren Energiekanals (Ida). Der lunare Energiekreis sorgt für eine Nervenkühlung und Entspannung der Gehirnfunktionen und des Körpers. Hier- bei wird das Herz entlastet. Außerdem ist unser Körper gezwungen, mehr durch das linke Nasenloch zu atmen. Die linke Riechhöhle ist mit dem Parasympatikus (der kühlenden Mondenergie ‘chandra’ zugeordnet) verbunden, der Herz- und Kreislauffunktionen herunterfährt und entspannenden, regenerativen Schlaf mit sich bringt. In dieser Position sollte man möglichst einschlafen. Überdies ist sie besonders für die hitzigen Pitta-Naturen für die Einschlafphase empfehlenswert.
  • In der Bauchlage: Dies ist – ähnlich wie die Rückenlage – ebenfalls eine un- geeignete Schlafposition. Betroffene sollten so schnell wie möglich davon abkommen. Alle vitalen Brustorgane wie Lunge und Herz sowie sensible Meridian-Punkte werden komprimiert und der Prana/Udana-Fluss blockiert. Da- bei wird die natürliche Bewegung von Vata durch die Atemorgane gehemmt, was wiederum zu zahlreichen gesundheitlichen Störungen führen kann. Diese Schlafposition stört langfristig alle Doshas.
  • Im Sitzen: Beste Schlafposition, da kein Körpermeridian oder Organ blockiert wird durch das eigene Körpergewicht.

Kommentar

Yogi Bhajan bezeichnete scherzhafterweise einen Menschen, der bevorzugt in Rückenlage schläft, als Rogi (Rogya = Krankheit, da Kranke meist auf dem Rücken liegen). Lange auf dem Rücken zu liegen schwächt das Nervensystem und blockiert den Prana-Fluss entlang der Wirbelsäule sowie die Zirkulation der Rückenmarksflüssigkeit.

Ein Mensch, der hauptsächlich in der linken Seitenlage schläft, wird als Bhogi (Genussmensch) bezeichnet, da das Schlafen auf der linken Seite die sinnlichen Begierden (Wollust/Essen/mehr Schlaf) verstärkt. Er isst spät abends große Mengen schwerer, süßer Speisen und muss deshalb zur Entlastung von Leber und Galle auf der linken Seite schlafen.

Menschen, die in der rechten Seitenlage einschlafen, bezeichnet man als Yogi. Dies ist die beste Einschlafposition, da sie Herz und Kreislauf entlastet und für einen tiefen, traum- losen Schlaf sorgt. Da wir uns unzählige Male während des Schlafs drehen, ist es folglich wichtig, dass wir bewusst die rechte Seitenlage zum Einschlafen wählen, um schneller in die Tiefschlafphase zu gelangen.

Abschließend sei hier noch eine besondere Definition von „Yoga“ erwähnt, die vortrefflich in diesen Kontext passt: Yoga wird definiert als Wissenschaft zur Kontrolle über die Fluktuationen des Bewusstseins.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch “Ayurveda Heilrituale” von Alexander Pollozek und Sandra Grünes (ISBN: 978-3746927336). Wir freuen uns sehr ihn als Dozent für unsere Ayurveda Massage Ausbildung gewonnen zu haben.

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Über den Autor des Artikels
Dozent Alexander PollozekAyurvedischer Pioniergeist gepaart mit Hingabe, Authentizität und Empathie – das ist Alexander Pollozek. Alexander begann mit dem Aufbau seines tiefen Ayurveda Wissens 1986 mit einer zweieinhalbjährigen Massageausbildung und dem Staatsexamen zum ‘Masseur und medizinischen Bademeister’ in Berlin-Kreuzberg. Kurz darauf folgte der Heilpraktiker-Abschluss. Neben dem Ayurveda spielte auch Yoga eine wichtige Rolle in Alexanders Leben. Über seinen Yogalehrer Yogi Bhajan gelang er zu der Ayurveda Ausbildung bei Dr. Vasant Lad in New Mexiko, die ihn sehr prägte. Nach langer Zeit der praktischen Erfahrung in seiner eigenen Ayurveda Praxis in Berlin wollte er mehr Wissen sammeln und ließ sich in einer der bedeutendsten Ayurveda Universitäten Indiens – die Gujarat Ayurved University(GAU) weiterbinden. Über Jahre hinweg baute Alexander mehrere Ayurveda Abteilungen diverser hochkarätiger Hotels auf. Nach seinem zweijährigen Studium der Ayurveda Medizin mit Diplom-Abschluss eröffnete er 2008 sein eigenes Kurzentrum TRIGUNA®. Neben dem Standardwerk „Ayurveda Therapeutikon“, verfasste Alexander zwei weitere Bücher. „Die zeitlose Ayurveda-Küche“ und „Ayurveda Heilrituale“. Nach knapp 30 Jahren klinischer Erfahrung mit Pancha Karma und Tausenden von Patienten ist für Alexander die Zeit reif, seinen reichen Erfahrungsschatz und seine Leidenschaft für den Ayurveda mit allen Schülern zu teilen.

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